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Parkflächen bringen hohe Renditen
In deutschen Großstädten ist die Parkplatznot jedem Autofahrer hinreichend bekannt. Die Nachfrage übersteigt überall das Angebot. Einige Städte erwägen auf Grund der Feinstaub-Diskussion eine Reduzierung des Innenstadt-Verkehrs, wodurch weitere Parkflächen entfallen können. Deshalb wirft die Vermietung von Parkflächen oftmals höhere Renditen ab, als es bei Büro- oder Wohnungsflächen der Fall ist.
Anderswo in der Welt wird bereits eifrig Nutzen aus dieser Situation gezogen. So sind in den USA die Renditen für Parkflächen durch steigende Nutzungsgebühren kontinuierlich gestiegen allein um 7,1 Prozent im vergangenen Jahr. Dagegen stiegen die Mieten für Büro- oder Wohnflächen im Schnitt nur um etwa zwei Prozent. In New York kostet ein Stellplatz rund 5.900 $ pro Jahr, im Jahr 2004 waren es noch 400 $ weniger. In London wurde wegen des hohen Verkehrsaufkommens die City-Maut eingeführt und viele öffentliche Parkplätze wurden abgeschafft. In der Folge stiegen die Gebühren für Parkflächen innerhalb der letzten acht Jahre um circa 400 Prozent.
Die weltweit höchsten Gebühreneinnahmen werden mit 600 $ und mehr pro Monat in Moskau erzielt. Große Konzerne legen dort vor allem Wert auf -Objekte, die ausreichend bewachte Parkmöglichkeiten bieten.

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