Ein Einfamilienhaus kostete 2005 in Westdeutschland durchschnittlich 173.700 Euro. Gegenüber 2004 war das eine Steigerung von 2,9 Pro-zent. Im Osten betrug die Steigerung sogar sieben Prozent, jedoch lag der mittlere Preis mit 99.400 Euro deutlich niedriger. Etwas ruhiger verlief die Entwicklung bei den Eigentumswohnungen. Für den Westen konnte ein Plus von 1,9 Pro-zent auf 124.200 Euro und für den Osten ein Plus von 1,2 Prozent auf 103.400 Euro ermittelt werden. Regional ergibt sich ein Süd-Nord- und ein West-Ost-Gefälle. München ist der absolute Spitzenreiter mit einem Preis von 364.000 Euro für ein Haus und 197.900 Euro für eine Eigentumswohnung. Die Gesamtzahl aller Verkaufsfälle belief sich laut einer Studie von Gewos, Hamburg, im Auftrag des Instituts für Städtebau auf 473.100. Im Osten bedeutete das 2005 eine Steigerung von 15,2 Prozent, im Westen von 9,2 Prozent.