Ausgabe: Winter 2006 / 2007

Allgemeiner Immobilienmarkt

Niedrige Neubauzahlen
– steigende Nachfrage
Genossenschaftsgesetz
reformiert
Die aktuelle Zahl
4.260.000.000.000 Euro

Volkszählung ist
beschlossene Sache

Mehrwertsteuer
„wächst“

Finanzierung | Recht | Steuern

Übernahme der
Wohngebäude-
Versicherung
Steuern sparen mit
dem Zweifamilienhaus
Baurecht: Muss der
Erdarbeiter nach
Leitungen forschen?
Hauswart mit
„Residenzpflicht“

Ein Jahr EU-
Zinsrichtlinie
Jeder kann
Umzugskosten
absetzen

Mieten | Pacht | Verwaltung

Kündigung wegen
ständig unpünktlicher
Mietzahlung
Vorkaufsrecht nur bei
Umwandlung
Nutzungsänderung
einzelner Räume einer
Eigentumswohnung
Zu guter Letzt noch
die Beherrschung
verloren

Besenreiner Zustand
Wenn es Streit gibt …

Zahlen | Preise | Neues

Werbegemeinschaft
im Einkaufszentrum
Preise für Häuser
und Wohnungen
ziehen an
Parkflächen bringen
hohe Renditen
Single-Haus als
Alternative zur
Eigentumswohnung
Rohrbruch – was
zahlt die Versicherung?
Neuer Markt in
Russland

Ein Jahr EU-Zinsrichtlinie

Am 1. Juli 2005 ist die EU-Zinsrichtlinie in Kraft getreten. Sie verpflichtet 22 von 25 EU-Mitgliedsstaaten, sich gegenseitig im Rahmen von Kontrollmitteilungen über die Zinserträge ihrer Bürger zu informieren. Bisher werden nur geringe Steuermehreinnahmen verzeichnet. Ein Grund dafür sind Ausnahmen: So können ausländische Anleger in Luxemburg, Österreich und Belgien eine anonyme Quellensteuer entrichten. Diese wird dann ans heimatliche Finanzamt überwiesen. Neben weiteren „Steueroasen“ verwenden auch die Schweiz, Monaco, Liechtenstein und Andorra dieses Verfahren. Bis 30.6.2008 liegt der Steuersatz bei 15 Prozent. Bis 2011 wird er auf 35 Prozent steigen, was die Finanzverwaltung auf steigende Einnahmen hoffen lässt. Erträge aus Dividenden, Lebensversicherungen oder Kursgewinnen von Aktien werden nicht erfasst – ebenso wenig wie Zinserträge von juristischen Personen.


© Grabener Verlag · Kiel · 2006 | Impressum