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Niedrige Neubauzahlen
steigende Nachfrage
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| Wenn jahrelang weniger Wohnungen gebaut als gebraucht werden, steigen in der Folge die Immobilien- und Mietpreise. |
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In keinem anderen europäischen Land werden derzeit so wenig Wohnungen gebaut wie in Deutschland. Im Jahr 2005 waren es knapp 240.000, für 2006 rechnet das Institut für Städtebau in Berlin mit knapp über 200.000. Das sind auf 1.000 Einwohner gerade mal 2,9 neue Wohnungen und dieser Wert wird 2006 noch einmal unterschritten. Seit 1996 haben sich die Zahlen mehr als halbiert. In Irland mit 18,6 und Spanien mit 15 neuen Wohnungen je 1.000 Einwohnern sieht es dagegen ganz anders aus. Investoren haben gut lachen, denn die Preise sind niedrig und die Zinsen auch. Doch der wachsende Bedarf, besonders in den günstigen und mittleren Preissegmenten, wird eine Mieten- und Objektverteuerung nach sich ziehen. Gute Zeiten für Investoren, Kapitalanleger und Eigenheimer schwere für Mieter.

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