Ausgabe: Winter 2006 / 2007

Allgemeiner Immobilienmarkt

Niedrige Neubauzahlen
– steigende Nachfrage
Genossenschaftsgesetz
reformiert
Die aktuelle Zahl
4.260.000.000.000 Euro

Volkszählung ist
beschlossene Sache

Mehrwertsteuer
„wächst“

Finanzierung | Recht | Steuern

Übernahme der
Wohngebäude-
Versicherung
Steuern sparen mit
dem Zweifamilienhaus
Baurecht: Muss der
Erdarbeiter nach
Leitungen forschen?
Hauswart mit
„Residenzpflicht“

Ein Jahr EU-
Zinsrichtlinie
Jeder kann
Umzugskosten
absetzen

Mieten | Pacht | Verwaltung

Kündigung wegen
ständig unpünktlicher
Mietzahlung
Vorkaufsrecht nur bei
Umwandlung
Nutzungsänderung
einzelner Räume einer
Eigentumswohnung
Zu guter Letzt noch
die Beherrschung
verloren

Besenreiner Zustand
Wenn es Streit gibt …

Zahlen | Preise | Neues

Werbegemeinschaft
im Einkaufszentrum
Preise für Häuser
und Wohnungen
ziehen an
Parkflächen bringen
hohe Renditen
Single-Haus als
Alternative zur
Eigentumswohnung
Rohrbruch – was
zahlt die Versicherung?
Neuer Markt in
Russland

Niedrige Neubauzahlen –
steigende Nachfrage

Wenn jahrelang weniger Wohnungen gebaut als gebraucht werden, steigen in der Folge die Immobilien- und Mietpreise.

In keinem anderen europäischen Land werden derzeit so wenig Wohnungen gebaut wie in Deutschland. Im Jahr 2005 waren es knapp 240.000, für 2006 rechnet das Institut für Städtebau in Berlin mit knapp über 200.000. Das sind auf 1.000 Einwohner gerade mal 2,9 neue Wohnungen und dieser Wert wird 2006 noch einmal unterschritten. Seit 1996 haben sich die Zahlen mehr als halbiert. In Irland mit 18,6 und Spanien mit 15 neuen Wohnungen je 1.000 Einwohnern sieht es dagegen ganz anders aus. Investoren haben gut lachen, denn die Preise sind niedrig und die Zinsen auch. Doch der wachsende Bedarf, besonders in den günstigen und mittleren Preissegmenten, wird eine Mieten- und Objektverteuerung nach sich ziehen. Gute Zeiten für Investoren, Kapitalanleger und Eigenheimer – schwere für Mieter.


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