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Die richtige Zinsbindung
Die Zinsen sind auf niedrigem Niveau. Für die meisten lohnt deshalb eine längerfristige Festschreibung. Zehn Jahre, 15 Jahre oder länger ist die Frage. Gegenüber der Wahl von zehn Jahren ist eine längere Zinsbindung weniger risikoreich, da nach zehn Jahren und der vollen Auszahlung das Darlehen jederzeit mit einer Frist von sechs Monaten gekündigt werden kann. Zudem erfolgt in den Anfangsjahren eine eher geringere Tilgung: Wer eine zehnjährige Zinsfestschreibung mit einem Zinssatz von 3,8 Prozent und einer Tilgung von einem Prozent wählt, zahlt bei einem Darlehen über 100.000 Euro monatlich 400 Euro. Das sind in zehn Jahren 48.000 Euro, von denen aber der größte Teil auf die Zinsen entfällt. Vom Kredit werden lediglich etwas mehr als 12.000 Euro abgezahlt. Liegt der Anschlusszins dann bei sieben Prozent, wird der Kreditnehmer eine neue Rate von 667 Euro zahlen müssen dass wäre eine Erhöhung um zwei Drittel. Wichtig ist daher, ob eine größere Belastung in der Zukunft verkraftbar ist. Wenn nicht, sollte eine längere Zinsbindung gewählt werden.


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