Ausgabe: Winter 05 / 06

Allgemeiner Immobilienmarkt

Wohnraumbedarf steigt
bis 2030
Ist die Grundsteuer
verfassungswidrig?
Rund 107 Mrd. Euro
schwer ...
Deutschland ist reich
Bauzinsniveau im
Dauertief

Finanzierung | Recht | Steuern

Steuervorteile für
Denkmalhäuser
Renditeangaben richtig
beurteilen
Kein Wechsel des
Abschreibungsverfahrens
Bauhandwerkersicherheit
nicht für Rodungsarbeiten
Staatliche Förderung beim
Bausparen

Mieten | Pacht | Verwaltung

Vertragsergänzung per
Brief mit Unterschrift
Unbeliebte Müllbehälter
Keine Parabolantenne
bei ausreichendem
Kabelangebot

Kosten einer Dachrinnen-
reinigung umlagefähig
Pauschale Kritik
vergeblich
Gartenhaus in
Wohnanlage

Zahlen | Preise | Neues

Die richtige Zinsbindung
Gefragt: Städtische
Standorte
Wer jetzt kauft,
profitiert dreifach …
Deutsche halten ihre
Häuser in Schuss
Energiepreise steigen
weiter
Elternunterhalt:
Immobilien bleiben
außen vor

Die richtige Zinsbindung

Die Zinsen sind auf niedrigem Niveau. Für die meisten lohnt deshalb eine längerfristige Festschreibung. Zehn Jahre, 15 Jahre oder länger ist die Frage. Gegenüber der Wahl von zehn Jahren ist eine längere Zinsbindung weniger risikoreich, da nach zehn Jahren und der vollen Auszahlung das Darlehen jederzeit mit einer Frist von sechs Monaten gekündigt werden kann. Zudem erfolgt in den Anfangsjahren eine eher geringere Tilgung: Wer eine zehnjährige Zinsfestschreibung mit einem Zinssatz von 3,8 Prozent und einer Tilgung von einem Prozent wählt, zahlt bei einem Darlehen über 100.000 Euro monatlich 400 Euro. Das sind in zehn Jahren 48.000 Euro, von denen aber der größte Teil auf die Zinsen entfällt. Vom Kredit werden lediglich etwas mehr als 12.000 Euro abgezahlt. Liegt der Anschlusszins dann bei sieben Prozent, wird der Kreditnehmer eine neue Rate von 667 Euro zahlen müssen – dass wäre eine Erhöhung um zwei Drittel. Wichtig ist daher, ob eine größere Belastung in der Zukunft verkraftbar ist. Wenn nicht, sollte eine längere Zinsbindung gewählt werden.


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