Ausgabe: Winter 05 / 06

Allgemeiner Immobilienmarkt

Wohnraumbedarf steigt
bis 2030
Ist die Grundsteuer
verfassungswidrig?
Rund 107 Mrd. Euro
schwer ...
Deutschland ist reich
Bauzinsniveau im
Dauertief

Finanzierung | Recht | Steuern

Steuervorteile für
Denkmalhäuser
Renditeangaben richtig
beurteilen
Kein Wechsel des
Abschreibungsverfahrens
Bauhandwerkersicherheit
nicht für Rodungsarbeiten
Staatliche Förderung beim
Bausparen

Mieten | Pacht | Verwaltung

Vertragsergänzung per
Brief mit Unterschrift
Unbeliebte Müllbehälter
Keine Parabolantenne
bei ausreichendem
Kabelangebot

Kosten einer Dachrinnen-
reinigung umlagefähig
Pauschale Kritik
vergeblich
Gartenhaus in
Wohnanlage

Zahlen | Preise | Neues

Die richtige Zinsbindung
Gefragt: Städtische
Standorte
Wer jetzt kauft,
profitiert dreifach …
Deutsche halten ihre
Häuser in Schuss
Energiepreise steigen
weiter
Elternunterhalt:
Immobilien bleiben
außen vor

Keine Parabolantenne bei ausreichendem Kabelangebot

Bisher musste ausländischen Mitbürgern, ob Wohnungseigentümer oder Mieter, das Recht auf Errichtung einer Parabolantenne dann eingeräumt werden, wenn über das vorhandene Breitbandkabelnetz nicht mindestens zwei Fernsehprogramme in der Heimatsprache des betroffenen Mieters oder Wohnungseigentümers zu empfangen waren.
Inzwischen hat das Bundesverfassungsgericht jedoch entschieden, dass die Errichtung einer Parabolantenne nicht verlangt werden kann, wenn über das Breitbandkabelnetz und einen entsprechenden Decoder eine ausreichende Auswahl der fremdsprachigen Programme angeboten wird und empfangen werden kann (BVerfG, 1 BvR 1953/00). Da der Preis eines Decoders etwa dem einer Parabolantenne entspricht, kann bei monatlichen Zusatzkosten von ca. 8 Euro nicht davon ausgegangenen werden, dass das Grundrecht auf Informationsfreiheit gemäß Artikel 5 Grundgesetz gefährdet ist.


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