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Wohnraumbedarf steigt bis 2030
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Der Strukturwandel in Deutschland verändert auch die Anforderungen an das Wohnen. Auf diese Veränderungen zu reagieren, ist eine Herausforderung für alle Beteiligten in der Immobilienwirtschaft.
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Über den demographischen Wandel und seine Auswirkungen auf die Immobilienmärkte wird heftig diskutiert. Fakt ist, dass der erwartete Bevölkerungsrückgang, die Alterung und Heterogenisierung der Gesellschaft einen tiefgreifenden Wandel nach sich ziehen werden. Doch erst etwa ab dem Jahr 2030 wird sich ein geringerer Wohnraumbedarf bemerkbar machen, berichtet die Schader-Stiftung, Darmstadt. Noch in den nächsten 25 Jahren sei mit einer ansteigenden Nachfrage zu rechnen. Experten erklären das unter anderem mit einer Zunahme der Ein- und Zweipersonenhaushalte und gestiegenen Ansprüchen an die Wohnflächenversorgung. Im Eigenheimsektor sei damit zu rechnen, dass sich die Entwicklung zerstreuter Siedlungsformen abgeschwächt fortsetzen wird. Erst ab 2025 bis 2030 wird die Zahl der Privathaushalte voraussichtlich stagnieren oder zurückgehen. Der Wandel werde regional unterschiedlich verlaufen und in den Metropolregionen andere Auswirkungen haben als in ländlichen und peripheren Räumen.
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