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Immobilien-Oldtimer mit Sparpotenzial

Wer sich für ein altes Haus entscheidet, kauft meistens wegen der guten Lage. Denn alte Immobilien liegen oft mitten in einer gewachsenen Umgebung und bieten eine gute Infrastruktur.
80% aller Wohnungen sind schon heute älter als 20 Jahre, mehr als zwei Drittel sogar älter als 40 Jahre. Von den über 38 Millionen Wohnungen fallen zwei Drittel in die Kategorie unzureichend oder gar nicht gedämmt. So wundert es wenig, dass allein über 35% des gesamten Energieverbrauches auf das Thema Raumheizung entfällt. Verbräuche von 20 Litern Heizöl pro Quadratmeter und Jahr seien nicht hinnehmbar, appelliert BDB-Präsident Max Schierer. Das hohe Energieverbrauchsniveau im Wohnungsbestand müsse kontinuierlich an die strengen Neubauvorschriften herangeführt werden. Bei den Bauinvestitionen in den Bestand, die von den Käufern vorgenommen werden, reicht das Spektrum in Westdeutschland von der Wohnwert verbessernden oder Energie sparenden Modernisierung (bei 36%) über reine Instandhaltungsmaßnahmen (28%) und Schönheitsreparaturen (23%) bis zu An-, Um- und Ausbauten (16%). Lediglich 29% der Befragten haben zumindest zunächst keine entsprechenden Maßnahmen durchgeführt. In den neuen Ländern verzichteten lediglich 17% auf Maßnahmen zur Bestandsverbesserung.

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