Ausgabe: Herbst 2005

Allgemeiner Immobilienmarkt

Kunst und Raum
Wohnwünsche beein-
flussen den Immobi-
lienmarkt der Zukunft
Solar-Förderung erhöht
Union erwägt Streichung
der Eigenheimzulage
Wo bleibt unser Geld?
Beachtliches Vermögen

Finanzierung | Recht | Steuern

Hohe Tilgung senkt
Risiko
Bauunternehmer
optimistisch
Staat fördert auch
Studentenwohnungen

Werbungskosten bei
gemischt genutzten
Gebäuden
Am meisten Platz im
Saarland
Gaspreis-Erhöhung
unwirksam
Erschließungskosten
erhöhen Grunderwerb-
steuer nicht

Mieten | Pacht | Verwaltung

Mietminderung auf
Bruttomiete
Eigentümer-Gemein-
schaft ist teilrechtsfähig
Vom Schwein gebissen
Schnellere Mietklage
Kein Anspruch auf
Sonderabrechnung
Subtraktionsmethode
bestätigt

Zahlen | Preise | Neues

Kein Zugriff auf
Eigenheimzulage
bei ALG II
Immobilien-Oldtimer
mit Sparpotenzial
Nachbar muss
Schadenersatz zahlen
Verteuert Basel II
Kredite?
Beliebte Speckgürtel
Laub fegen
Typisch für Großstädte

Wohnwünsche beeinflussen den Immobilienmarkt der Zukunft

Großzügige Grundrisse und Wohneigentum liegen klar im Trend. Die Wünsche der jungen Generation in Bezug auf das Wohnen werden den Immobilienmarkt in den kommenden Jahren entscheidend beeinflussen.

Eine Studie des Geographischen Instituts der Universität Heidelberg hat die Wohnwünsche der heute 20- bis 35-jährigen im Detail analysiert. Einer der wichtigsten Wünsche war dabei der Erwerb von Wohneigentum, den etwa 80 Prozent der Befragten als Ziel nannten. Dabei wird eine großzügig bemessene Wohnfläche angestrebt. Die Mehrheit gab an, auf über 100 Quadratmetern wohnen zu wollen. Im Durchschnitt wurde eine angestrebte Wohnfläche von 140 Quadratmetern genannt. Zwei Drittel der nicht verheirateten Befragten denken dabei übrigens an ein Leben als Familie mit Kindern.

Wichtige Kriterien für die Auswahl des konkreten Objektes und des Standortes sind große, helle Räume, das Vorhandensein eines Balkons oder einer Terrasse, sowie attraktive Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten und ein gehobenes Dienstleistungsangebot in der näheren Umgebung. Auch die so genannten „weichen Standortfaktoren“ wie Durchgrünung der Wohnumgebung, wenig Straßenlärm, großes Kultur- und Freizeitangebot und gute Nachbarschaft spielen nach wie vor eine wesentliche Rolle. Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist wesentlich wichtiger als die an eine Autobahn.


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