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Berliner Eigentumswohnungen stiegen
im Preis um 24,8%
„Die Wohnungsmärkte beginnen sich auch bei den Preisen stärker auszudifferenzieren.
So verzeichnen wir in einigen Bundesländern bzw. Ballungsräumen sowohl in West- wie in Ostdeutschland bereits wieder steigende Preise. Es scheint so, als sei der Abwärtstrend zwar nicht generell, aber in bestimmten Gebieten gestoppt bzw. sogar umgekehrt. So haben z.B. die Preise in Bremen sowohl für Einfamilienhäuser wie für Eigentumswohnungen um 7,3% bzw. 10,4% deutlich zugelegt.“ so Herr Dr. Stefan Jokl, Leiter des ifs-Städtebauinstitutes.
Weitere Erhebungen des Institutes ergaben, dass die Entwicklung im Bereich der Eigentumswohnungen dagegen unterschiedlich verlief. Während die Preise in Westdeutschland mit durchschnittlich 121.000 Euro leicht um 2,4% gesunken seien, hätten sie in Ostdeutschland deutlich um 9,9% auf 111.000 Euro angezogen. Dabei müsse man allerdings berücksichtigen, dass der Markt für Eigentumswohnungen in Ostdeutschland sehr stark von Berlin dominiert werde. Jokl: „Im Jahr 2003 wurde fast die Hälfte des ostdeutschen Umsatzes in Berlin erzielt. Durch den Verkauf hochwertiger Eigentumswohnungen im Stadtgebiet ist es zu einem überproportionalen Anstieg der Preise um rund ein Viertel (24,8%) gegenüber dem Vorjahr gekommen.“
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