Ausgabe: Sommer 2005

Allgemeiner Immobilienmarkt

Berliner Eigentums-
wohnungen stiegen im
Preis um 24,8%
Bevölkerungsprognosen
lagen oft zu niedrig
Wohnimmobilien erweisen
sich als wertstabil
Werte international spitze
Traumzins-Ära hält an
Ein Drittel fürs Wohnen

Finanzierung | Recht | Steuern

Nicht für alles zuständig
Steuern sparen mit
dem Zweifamilienhaus
Pfusch und Murks
Achtung Steuerfalle
Mauerspecht im
Wohngebiet
Kein Erotikshop im
Wohngebiet
Vorsicht bei Mietver-
trägen unter Angehörigen

Mieten | Pacht | Verwaltung

Gerichtliche Vertretung
durch Verwalter
Nutzungsentschädigung
für unzulässigen
Dachgeschossausbau
Mieter muss neue
Schließzylinder zahlen
Nachbars Efeu
Vermieterpfandrecht
Sohlen statt Socken

Zahlen | Preise | Neues

Experten rechnen mit
Wohnungsknappheit
Schenkung mit Rück-
übertragungsanspruch
Schutz vor Radon
Bausparen auch für
Senioren attraktiv

Rückwirkende
Gesetzesänderung
beim Erbbaurecht?

Eigenheim im Plus

Schutz vor Radon

Das Bundesamt für Strahlenschutz hat ein Handbuch mit Schutzvorschlägen erstellt sowie eine Radon-Belastungskarte für Deutschland ausgearbeitet. Radon ist ein radioaktives Edelgas, das im Erdinnern und in verschiedenen Gesteinen vorkommt. Manche Baumaterialien können Radon absondern – zum Beispiel Bauxit, Granit und vulkanisches Gestein. Das Gas kann durch Keller und Fundamente in Häuser eindringen und Gesundheitsschäden hervorrufen. In Deutschland gelten Eifel, Erzgebirge, Fichtelgebirge und Bayerischer Wald als belastet. In der Norddeutschen Tiefebene gibt es kaum belastete Gebiete. Das Bundesamt empfiehlt je nach Belastung bei Neubauten das Einziehen einer 15 cm starken Betonplatte in Keller bzw. Fundament und die Abdichtung der Leitungen. In stärker belasteten Gebieten wird eine zusätzliche Abdichtung unter der Betonplatte und eine Abluftdränage empfohlen. Im Altbau können Bodenabdichtungen nachgerüstet werden.


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