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Schutz vor Radon
Das Bundesamt für Strahlenschutz hat ein Handbuch mit Schutzvorschlägen erstellt sowie eine Radon-Belastungskarte für Deutschland ausgearbeitet. Radon ist ein radioaktives Edelgas, das im Erdinnern und in verschiedenen Gesteinen vorkommt. Manche Baumaterialien können Radon absondern zum Beispiel Bauxit, Granit und vulkanisches Gestein. Das Gas kann durch Keller und Fundamente in Häuser eindringen und Gesundheitsschäden hervorrufen. In Deutschland gelten Eifel, Erzgebirge, Fichtelgebirge und Bayerischer Wald als belastet. In der Norddeutschen Tiefebene gibt es kaum belastete Gebiete. Das Bundesamt empfiehlt je nach Belastung bei Neubauten das Einziehen einer 15 cm starken Betonplatte in Keller bzw. Fundament und die Abdichtung der Leitungen. In stärker belasteten Gebieten wird eine zusätzliche Abdichtung unter der Betonplatte und eine Abluftdränage empfohlen. Im Altbau können Bodenabdichtungen nachgerüstet werden.

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