Ausgabe: Sommer 2005

Allgemeiner Immobilienmarkt

Berliner Eigentums-
wohnungen stiegen im
Preis um 24,8%
Bevölkerungsprognosen
lagen oft zu niedrig
Wohnimmobilien erweisen
sich als wertstabil
Werte international spitze
Traumzins-Ära hält an
Ein Drittel fürs Wohnen

Finanzierung | Recht | Steuern

Nicht für alles zuständig
Steuern sparen mit
dem Zweifamilienhaus
Pfusch und Murks
Achtung Steuerfalle
Mauerspecht im
Wohngebiet
Kein Erotikshop im
Wohngebiet
Vorsicht bei Mietver-
trägen unter Angehörigen

Mieten | Pacht | Verwaltung

Gerichtliche Vertretung
durch Verwalter
Nutzungsentschädigung
für unzulässigen
Dachgeschossausbau
Mieter muss neue
Schließzylinder zahlen
Nachbars Efeu
Vermieterpfandrecht
Sohlen statt Socken

Zahlen | Preise | Neues

Experten rechnen mit
Wohnungsknappheit
Schenkung mit Rück-
übertragungsanspruch
Schutz vor Radon
Bausparen auch für
Senioren attraktiv

Rückwirkende
Gesetzesänderung
beim Erbbaurecht?

Eigenheim im Plus

Steuern sparen mit dem Zweifamilienhaus

Ein Zweifamilienhaus sorgt nicht nur für Steuervorteile, sondern macht flexibel: Es bietet Wohnraum für Großeltern, erwachsen gewordene Kinder oder schafft im Alter zusätzliche Mieteinnahmen.

Ein überaus positiver Erlass vom Bundesfinanzministerium (Az.: IV C 3 – S 2211 – 36/04) kommt jetzt für Eigentümer, die ein Zwei- oder Mehrfamilienhaus teils vermieten und teils selbst nutzen. Folgen sie den Vorgaben, so winken erhebliche Steuerersparnisse: Die anteiligen Anschaffungskosten des vermieteten Teils einer Immobilie finanziert man ausschließlich mit Fremdkapital, etwa über ein Hypotheken-Darlehen. Eigenkapital wird darin nicht investiert. Stattdessen verwendet der Immobilien-Eigner dieses Eigenkapital ausschließlich für den selbstgenutzten Teil des Objekts. Grundsätzlich gilt, dass der Eigentümer eines Zwei- oder Mehrfamilienhauses Eigen- und Fremdkapital so aufteilen kann, dass daraus die höchstmöglichen Steuerersparnisse resultieren. So viel Flexibilität gab es bisher nicht. Denn oft verlangten die Finanzämter, dass eigenes und fremdes Geld entsprechend der Wohnraum-Anteile in der Immobilie aufgeteilt wird – mit der Folge, dass daraus weniger Steuervorteile entstanden als eigentlich erhofft.


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