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Bevölkerungsprognosen lagen oft
zu niedrig
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| Entgegen manchen pessimistischen Szenarien droht Deutschland auf absehbare Zeit kein dramatischer Bevölkerungsrückgang. Der Bedarf an Wohnraum scheint sogar zu steigen. |
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Negative Bevölkerungsprognosen, die die politische Diskussionen seit Jahren mitbestimmten, lagen offenbar falsch. Inzwischen wurden die Prognosen nach oben korrigiert. So rechneten die statistischen Ämter noch 1992 mit einem Bevölkerungsrückgang auf 69,9 Millionen im Jahr 2030. Diese Einschätzung hat sich grundlegend geändert. So geht das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin davon aus, dass die Einwohnerzahl Deutschlands im Jahr 2030 mit 83,6 Millionen um gut eine Million höher sein wird als heute. Grund dafür sind vor allem der Anstieg der Lebenserwartung und die Nettozuwanderung. Für den Wohnimmobilienmarkt ist auch diese Zahl interessant: Die Zahl der Haushalte stieg in den vergangenen acht Jahren um rund 200.000 pro Jahr und dürfte bis 2020 um weitere zwei Millionen zunehmen gute Aussichten also für den deutschen Wohnimmobilienmarkt, allerdings mit regional unterschiedlichen Entwicklungen.
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