Ausgabe: Frühjahr 2007

Allgemeiner Immobilienmarkt

Das ändert sich 2007
Neues Baugesetzbuch
fördert die Innenstädte
Die aktuelle Zahl
Rund 1.262 Mrd. Euro

Energiesparen:
Attraktivere
Sanierungsförderung

Preise für Bauleistungen
steigen wieder

Finanzierung | Recht | Steuern

Eigenheim verschenken
und bleiben
Neue Dachdämmung
spart Heizkosten
und Energie
Schadenersatz gegen
Amtsschimmel
15 Jahre Passivhaus
Eigenes Grundstück
darf mit Video
überwacht werden
Immobilienkauf
zu „bekannten
Bedingungen“

Mieten | Pacht | Verwaltung

Wichtige Vertrags-
klauseln bei
Umsatzmiete
Neues Gesetz bringt
Vorteile für
Wohnungseigentümer
Kaution beim
Gewerbemietvertrag
Keller mit Sauna
Mietwohnung muss
nicht kindersicher sein
Bushaltestelle wichtiger
als hohe Miete

Zahlen | Preise | Neues

So wohnt man in
Schweden
Deutschland 2050:
Wohnungsbestand
verändert sich
Günstige Grundstücke
für Einheimische
Was ist eigentlich
ein BID?

"Zweite Miete"
steigt weite
r
Zunahme von
Siedlungs- und
Verkehrsflächen

Deutschland 2050:
Wohnungsbestand verändert sich

Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich die Bautätigkeit in Ost- und Westdeutschland sehr ungleich. Nach der Wiedervereinigung sanken die Bevölkerungszahlen in Ostdeutschland, was hohe Wohnungsleerstände nach sich zog, während im Westen die Bautätigkeit dem Bevölkerungszuwachs entsprach. Im Jahr 2050 wird es etwa doppelt so viele 60-Jährige wie Neugeborene geben. Daraus ergibt sich ein dramatischer demografischer Wandel, der alle Lebensbereiche betrifft.
Nach Einschätzung des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung, Dresden, wird im Osten Deutschlands die Bevölkerung bis zum Jahr 2050 um ein Viertel bis ein Drittel zurückgehen, woraus eine geringere Nachfrage resultieren wird. In einem langfristigen Umbauprozess wird eine Halbierung der Wohnungszugänge und ein Rückbau nicht zeitgemäßer Wohnungen notwendig sein. In Westdeutschland ist noch bis zum Jahr 2020 mit einem Zuwachs von 1,8 bis 3 Millionen Haushalten zu rechnen. Der Wohnungsbau in Mehrfamilienhäusern wird diesen Bedarf nicht decken können, dagegen ist im Ein- und Zweifamilienhausbau mit Rückgängen zu rechnen. Ab 2030 wird auch in Westdeutschland der Wohnungsleerstand wachsen und einen ähnlichen Umbauprozess einleiten wie derzeit in Ostdeutschland.


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