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So wohnt man in Schweden

Wichtig für das -Zusammenleben in Schweden sind gemeinsame Veranstaltungen, Feiern und gelegentliche Essen mit Nachbarn.
Gardinen oder Rollläden vor den Fenstern sind, wie in den Niederlanden, selten zu sehen und im Norden des Landes bleiben die Haustüren oft unverschlossen.
Der Wohnungsmarkt in Schweden ist unübersichtlich und die Wohnungen sind teuer, klein und heiß begehrt. Weil es für Großstädter besonders schwer ist, eine Wohnung zu finden, hat die Stadtverwaltung von Stockholm das „Bostadskö“ ins Leben gerufen, eine Liste, in die Interessenten sich eintragen. Sie bekommen dann eine Wohnung zugewiesen. Dagegen sind Untermietangebote reichlich vorhanden, vermutlich, weil viele Schweden versuchen, ihre Großstadtwohnung zu behalten und sie lieber untervermieten. Verbreitet ist auch der Wohnungstausch. Wer kann, umgeht den Mietmarkt durch den Kauf eines Eigenheims. Dabei unterscheidet sich der Erwerb einer Eigentumswohnung grundlegend von dem in Deutschland, denn die Wohnung bleibt im Besitz der Baugesellschaft. Der Käufer erwirbt lediglich das Wohnrecht und zahlt für Pflege und Instandhaltung der Anlage eine Gebühr.

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