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Der Energiepass und seine Folgen
Der Energiepass, der für Neubauten schon seit 2002 Pflicht ist, wird Mitte 2006 auch für bestehende Gebäude eingeführt. Er muss Interessenten bei Verkauf und Vermietung vorgelegt werden. Sein Inhalt wird bei Verkäufen eine einklagbare Produkteigenschaft darstellen mit der Folge, dass Gebäude mit schlechterer Energiebilanz künftig niedrigere Verkaufspreise erzielen. Da die Nebenkosten immer mehr den Umfang einer zweiten Miete annehmen, werden auch Mieter künftig stärker auf den Energieverbrauch ihrer Wohnung achten. Die Wohnungswirtschaft setzt auf die Einführung eines Verbrauchsenergie-Ausweises, der auf der Basis des gemessenen witterungsbereinigten Verbrauchs erstellt wird. Gewarnt wird vor Drückerkolonnen, die bereits zu völlig überteuerten Preisen Energiepässe anbieten. Der „echte“ Energiepass wird von der Deutschen Energie-Agentur zertifiziert sein und frühestens ab Jahresmitte eingeführt Kosten für ein Einfamilienhaus: ca. 250 Euro.
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