Ausgabe: Frühjahr 2006

Allgemeiner Immobilienmarkt

Wohnungsneubau kann
Bedarf nicht decken
Der Energiepass und
seine Folgen
Leicht steigende Mieten
Das Eigenheim als Wert-
anlage mit hoher Rendite

Wohnungen überwiegend
in Privatbesitz

Finanzierung | Recht | Steuern

Günstige Darlehen für
Solarstrom
Klauseln zur Mehrwert-
steuererhöhung
Bald flächendeckende
Rauchmelderpflicht
Bei Bereitstellungszinsen
auf kostenlose Wartezeit
setzen
Baum zerstört Haus
Schornstein seltener
fegen

Mieten | Pacht | Verwaltung

Mietreduzierung nur
schriftlich
Regierung kündigt WEG-
Änderung an

Keine grenzenlose
Mängelbeseitigung
Falsch berechnete Strom-
kosten schnell zurück-
fordern
Großstadtlichter kein
Grund zur
Mietminderung
Grimassen schneiden
verletzt das
Eigentumsrecht

Zahlen | Preise | Neues

Komfortabel wohnen -
in jedem Alter
Das ändert sich 2006
und 2007

Anbieterwechsel spart
Stromkosten
Richter sorgen für
Komfort auf
dem WC
Bauinvestitionen
stabilisieren sich
langsam

Der Energiepass und seine Folgen

Der Energiepass, der für Neubauten schon seit 2002 Pflicht ist, wird Mitte 2006 auch für bestehende Gebäude eingeführt. Er muss Interessenten bei Verkauf und Vermietung vorgelegt werden. Sein Inhalt wird bei Verkäufen eine einklagbare Produkteigenschaft darstellen mit der Folge, dass Gebäude mit schlechterer Energiebilanz künftig niedrigere Verkaufspreise erzielen. Da die Nebenkosten immer mehr den Umfang einer zweiten Miete annehmen, werden auch Mieter künftig stärker auf den Energieverbrauch ihrer Wohnung achten. Die Wohnungswirtschaft setzt auf die Einführung eines Verbrauchsenergie-Ausweises, der auf der Basis des gemessenen witterungsbereinigten Verbrauchs erstellt wird. Gewarnt wird vor Drückerkolonnen, die bereits zu völlig überteuerten Preisen Energiepässe anbieten. Der „echte“ Energiepass wird von der Deutschen Energie-Agentur zertifiziert sein und frühestens ab Jahresmitte eingeführt – Kosten für ein Einfamilienhaus: ca. 250 Euro.


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