Ausgabe: Frühjahr 2006

Allgemeiner Immobilienmarkt

Wohnungsneubau kann
Bedarf nicht decken
Der Energiepass und
seine Folgen
Leicht steigende Mieten
Das Eigenheim als Wert-
anlage mit hoher Rendite

Wohnungen überwiegend
in Privatbesitz

Finanzierung | Recht | Steuern

Günstige Darlehen für
Solarstrom
Klauseln zur Mehrwert-
steuererhöhung
Bald flächendeckende
Rauchmelderpflicht
Bei Bereitstellungszinsen
auf kostenlose Wartezeit
setzen
Baum zerstört Haus
Schornstein seltener
fegen

Mieten | Pacht | Verwaltung

Mietreduzierung nur
schriftlich
Regierung kündigt WEG-
Änderung an

Keine grenzenlose
Mängelbeseitigung
Falsch berechnete Strom-
kosten schnell zurück-
fordern
Großstadtlichter kein
Grund zur
Mietminderung
Grimassen schneiden
verletzt das
Eigentumsrecht

Zahlen | Preise | Neues

Komfortabel wohnen -
in jedem Alter
Das ändert sich 2006
und 2007

Anbieterwechsel spart
Stromkosten
Richter sorgen für
Komfort auf
dem WC
Bauinvestitionen
stabilisieren sich
langsam

Wohnungsneubau kann Bedarf nicht decken

Jedes Jahr werden schätzungsweise 100.000 Wohnungen zu wenig gebaut.

Nach Einschätzung der Bausparkassen droht Deutschland im Jahr 2006 ein Wohnungsbau-Rekordtief. Bereits im Jahr 2005 hatte die Zahl der Baugenehmigungen mit rund 205.000 Wohneinheiten in Westdeutschland und 33.000 Wohneinheiten in den neuen Ländern einen Tiefstand erreicht. Nach der Abschaffung der Eigenheimzulage und angesichts der ungeklärten Einbeziehung von selbst genutztem Wohneigentum in die Altersvorsorge rechnen die Experten auch für 2006 mit einem Rückgang der Baugenehmigungen. Dem gegenüber steht in den nächsten Jahren ein Bedarf von mindestens 330.000 neuen Wohneinheiten pro Jahr. Die Forscher erwarten, dass die Wohnflächennachfrage in Deutschland im Zeitraum von 2005 bis 2030 insgesamt um 19 Prozent auf 4,4 Mrd. Quadratmeter zunehmen wird. Angesichts der geringen Bautätigkeit sind daher Preis- und Mietsteigerungen bei Wohnimmobilien wahrscheinlich. Wer sich rechtzeitig für die eigenen vier Wände entschieden hat, kann dieser Entwicklung jedoch entspannt entgegensehen und sich am Ende womöglich über deutliche Wertsteigerungen freuen.


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