Ausgabe: Frühjahr 2005

Allgemeiner Immobilienmarkt

Erbschaftsteuer auf
Immobilien steigt
mittelfristig stark an!
Jetzt kaufen sichert
günstige Preise
und Zinsen

Jedes Haus bekommt
einen Energiepass
Gebrauchte ziehen gleich
570 Euro Zusatzrente
Nebenkosten gehen
ins Geld

Finanzierung | Recht | Steuern

Baulaie darf meckern
Aufpassen bei gewerb-
lichem Grundstückshandel
Verjährungsfrist bei
Hypotheken-Darlehen
Kein Wechsel des
Abschreibungsverfahrens
Hausumbau für
Behinderte: erst
nachweisen,
dann kaufen
Mieter zahlen für neue
Heizung mit

Mieten | Pacht | Verwaltung

Verschiedene Maßstäbe
für gewerbliche
und private Mieter?
Auch Mieter im ersten
Stock müssen für
Gartenpflege zahlen
Hausreinigung: arbeiten
oder zahlen
Möbelgeschäfte
unter Mietern
Markise ohne
Zustimmung
Vorsicht bei Vermietung
unrenovierter Wohnungen

Zahlen | Preise | Neues

Was bewirkt das Anti-
diskriminierungsgesetz?
Stadtplanung: Um-
denken gefordert
Neue KfW-Kredite
Wo wollen wir wohnen?
Generationenwandel
Umzugsfreudige
Haushalte
Makler-Lohn auch
für Vermittlung
via Internet

Stadtplanung: Umdenken gefordert

Die alten, gewachsenen Städte prägen die Lebenskultur in Deutschland: Sie vereinbaren Wohnen, Arbeiten und Handel auf engem Raum.

Stadtplaner schlagen Alarm: Deutschlands Innenstädte veröden immer mehr. Ein Grund ist, dass großflächiger Handel auf die grüne Wiese ausweicht und damit den Innenstädten Kaufkraft entzieht. In der Folge wird das städtische Angebot nicht mehr angenommen, die Besucherfrequenz sinkt und damit nach und nach auch die Qualität des Angebots. Käufer wollen mit dem Auto dicht an Geschäfte heran fahren können, auf kleinstem Raum ein vielfältiges Angebot vorfinden und vergleichen können. Mit diesen Wünschen werden die Vorort-Einkaufszentren begründet. Aber Logik hin oder her – schon jetzt gibt es Innenstädte, die zu verwahrlosten Gebieten verkommen sind. Es ist richtig, jetzt umzudenken, fordert der Frankfurter Städteplaner Prof. Martin Wentz. Die Ansiedlungspolitik der Kommunen müsse völlig neu durchdacht werden. Statt kleiner Verkaufsflächen für Supermärkte müssen auch 800 m2 genehmigt und die Bedingungen für innerstädtische Handelszentren verbessert werden. Die üblichen Konzepte verlieren ihre Gültigkeit. Eine Antwort könnten besucherfreundliche Innenstädte mit einer modernen Handelsstruktur sein, die die Städte wieder lebendig und lebenswert machen.


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